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Olympische Spiele als langfristiges Entwicklungsprojekt für NRW verstehen
Olympia-Chance nutzen: Mit Bürgerbeteiligung den Breitensport in NRW zukunftsfest machen
08.04.2026 – Lesezeit ca. 2 Minuten
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Bild: Istock / Jay_Zynism
Die aktuelle Bürgerbefragung zur Olympia-Bewerbung Nordrhein-Westfalens kann einen entscheidenden Wendepunkt für die Sportlandschaft im Land markieren. Bis zum 19. April 2026 sind rund vier Millionen Menschen in 14 teilnehmenden Kommunen aufgerufen, per Bürgerentscheid über die Bewerbung um die Olympischen und Paralympischen Spiele abzustimmen. Der Hauptgeschäftsführer des Städte- und Gemeindebundes NRW, Christof Sommer, sieht darin eine echte Chance für den Breitensport und wirbt für eine aktive Teilnahme an der Befragung.
Gelebte Demokratie und Aufbruchssignal
Unter dem Motto „Dein Ja zählt“ wird die Bevölkerung derzeit direkt in den Entscheidungsprozess eingebunden. „Die Möglichkeit der Menschen vor Ort, über eine Bewerbung mit abzustimmen, ist ein Ausdruck gelebter Demokratie. Es zeigt, dass es Spiele für und mit den Menschen sein sollen. Eine Bewerbung bietet die einmalige Gelegenheit, NRW als modernes und nachhaltiges Sportland aufzustellen. Die Menschen sind fit für die Spiele – und diese wiederum können den Städten und Gemeinden einen enormen Schwung für die Sportlandschaft und auch darüber hinaus verleihen“, erklärte Sommer.
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Damit die Begeisterung in der Bevölkerung jedoch langfristig trägt, müsse die Bewerbung mit einer spürbaren Verbesserung der Infrastruktur einhergehen. „Die Menschen werden die Spiele nur dann als Gewinn empfinden, wenn auch ihre Schwimmbäder saniert, ihre Turnhallen modernisiert und die Verkehrswege verbessert werden“, so Sommer weiter.
Initialzündung für moderne Sportstätten vor Ort
Ziel müsse es daher sein, das Versprechen einer flächendeckenden Sportförderung einzulösen. „Die Olympia-Bewerbung muss die Initialzündung dafür sein, dass die Menschen gute Sportstätten direkt vor ihrer Haustür aktiv nutzen können. Wir wollen also die Olympia-Chance nutzen, um den Sportalltag in unseren Städten und Gemeinden zukunftsfest zu machen. Mit einem klaren Bekenntnis zu einer verlässlichen und unbürokratischen Finanzierung werden dazu die Weichen gestellt“, stellte er fest.
Sommer fasste abschließend die Bedeutung der Bewerbung zusammen: „Wir sind bereit für das Projekt Olympia und sagen ‚Ja‘. Unser Ziel ist nicht nur ein vierwöchiges Fest, sondern ein Aufbruchssignal für alle Bürgerinnen und Bürger über viele Jahre hinweg. Das gelingt, wenn die Spiele nicht als isoliertes Großevent, sondern als langfristiges Entwicklungsprojekt für NRW verstanden werden. Dann wird aus der Olympia-Bewerbung eine echte Erfolgsgeschichte.“
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