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Umwelt- und Nachhaltigkeitsaussagen sind Angaben der jeweiligen Hersteller und wurden redaktionell nicht verifiziert.
Wer erreicht die höchsten Recyclingpapierquoten mit dem Blauen Engel?
Papieratlas 2026: Wettbewerbe für Städte, Landkreise und Hochschulen starten
04.02.2026 – Lesezeit ca. 2 Minuten
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Der Papieratlas geht in eine neue Runde: Mit drei Wettbewerben suchen die Initiative Pro Recyclingpapier (IPR) und ihre Partner ab sofort wieder die recyclingpapierfreundlichsten Kommunen und Hochschulen Deutschlands. Alle Groß- und Mittelstädte (ab 20.000 Einwohnende), alle Landkreise und alle Hochschulen können am Papieratlas teilnehmen, indem sie ihre Daten zum Papierverbrauch und Anteil von Recyclingpapier mit dem Blauen Engel einreichen.
Teilnahmefrist ist der 31. März. Die Vorstellung der Ergebnisse und Auszeichnung in den Kategorien „Recyclingpapierfreundlichste/r Stadt/Landkreis/Hochschule“, „Aufsteiger des Jahres“ und „Mehrfachsieger“ wird im Herbst 2026 im Bundesumweltministerium in Berlin stattfinden.
Die Beschaffung von Recyclingpapier mit dem Blauen Engel ist ein Paradebeispiel für nachhaltiges Handeln: Im Vergleich zu Frischfaserpapier spart es durchschnittlich 78 Prozent Wasser und 68 Prozent Energie, verursacht 15 Prozent weniger CO₂-Emissionen und trägt darüber hinaus zum Schutz von Wäldern und Biodiversität bei. Der Papieratlas zeigt diese Effekte für alle teilnehmenden Kommunen und Hochschulen und würdigt ihren konkreten Beitrag zum Klima- und Ressourcenschutz.
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„Der Papieratlas ist seit 19 Jahren eine feste Orientierungsgröße für nachhaltige Beschaffung in Deutschland“, betont Marc Gebauer, Sprecher der IPR. „Durch die Offenlegung der Daten und Würdigung von Best-Practice-Beispielen motivieren wir jedes Jahr mehr Städte, Landkreise und Hochschulen, ihren Papierbedarf auf Recyclingpapier umzustellen. Wir freuen uns, wenn auch 2026 wieder viele Teilnehmende die Chance nutzen, ihr Engagement sichtbar zu machen.“
Partner des Papieratlas sind das Bundesumweltministerium, das Umweltbundesamt, der Deutsche Städtetag, der Deutsche Städte- und Gemeindebund, der Deutsche Landkreistag und der Deutsche Hochschulverband. Die Wettbewerbe stehen unter der Schirmherrschaft von Bundesumweltminister Carsten Schneider.
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